Florentina Hausknotz

„In einer meiner wiederkehrenden Fantasien – Thema eines Schulaufsatzes, den ich mit zwölf Jahren schrieb – wollte ich ein Buch sein, dessen glückliches Schicksal für mich darin bestand, dass es frei war von unliebsamen Veränderungen, Entstellungen und Kritik an seinem Aussehen. Gedrucktes verkörperte für mich eine seltene Kombination von stilistischem und inhaltlichem Ausdruck, absoluter äußerer Strenge und Integrität im Aussehen. Von Hand zu Hand gereicht, von Ort zu Ort wandernd, von einer Zeit in die nächste, konnte ich (als Buch) ich selbst bleiben, auch wenn ich aus einem Auto geworfen oder in einer Schublade vergessen wurde.“
(Edward W. Said)

Florentina Hausknotz aus Ottensheim auf der Suche nach der verlorenen Stadt

Studium der Philosophie in Wien. Doktorarbeit zum Thema Stadt (Buch: “Stadt denken. Über die Praxis der Freiheit im urbanen Zeitalter.“ 2011, transcript) Denken zwischen Kunst, Alltag und Philosophie. Ich bin auf der Suche nach neuen Formen des Forschens.

  • 2009 Lehrbeauftragte – Universität Mannheim: Seminar „MarxleserInnen. Texte aus Philosophie, Literatur- und Kulturwissenschaft” (mit Frederike Felcht)
  • 2009 Lehrbeauftragte – Universität Mannheim: Seminar „Science Fiction! Reise in andere Welten” (mit Frederike Felcht)
  • Forschungsprojekt mit PAUHOF: „StadtSzenarien als MetaModelle” – Tagung: „StadtSzenarien als MetaModelle. Zum Verhältnis von Geplantem und Gewachsenem” (2011)
  • 2016 Lehrbeauftragte der Universität Wien, Institut für Philosophie  (SE „Subalternes Sprechen“)
  • 2017 Autorin – aut. Innsbruck, Ausstellung und Buchprojekt mit dem Fotografen Walter Niedermayr „Koexistenzen“
  • 2018 Lehrbeauftragte der Universität Wien, Institut für Philosophie (VO „Edward Said“)
  • 2019 afo Linz, Interviews, Texte und konzeptionelle Mitarbeit für die Ausstellung „Zukunftsland“
  • Seit Herbst 2020 Lehrerin – Philosophieunterricht an der freien Waldorfschule Linz

Anderes

  • Fährfrau
  • Tanzausbildung
  • Arbeiten am Theater als Regieassistentin, in der Technik, Produktion und als Darstellerin.
  • Stille und Dialog mit-nach-durch Krishnamurti

Yoga

  • Mysore, KPJAYI (3 Monate 2012)
  • Wien, Yogawerkstatt (200 Stunden 2013-2014)
  • Wien, Nuad (einjährige Ausbildung 2013-2014)
  • Wien, Yogawerkstatt (500 Stunden 2017)
  • Boulder, Yogaworkshop (ein Monat mit Mary Taylor und Richard Freeman, Juli 2018)
  • Linz seit 2019 Vortragende des Intensivtrainings Yoga, geleitet von Denise Herrera Pena und Florentina Hausknotz
  • 2021 Sanskritschülerin von Dr. Antonia Ruppel (Yogic Studies) im ersten Jahr

Vorträge

  • Magdeburg: Transforma 5 „Moving (Con)Texts”, 2009: „Intellektuelle Grenzgänger oder: Was ist kritisches Sprechen?” (mit Frederike Felcht)
  • Darmstadt: „Modeling Spaces – Modifying Societies”, 2009: „Cities on the verge of spatial war”
  • Berlin: „Wissenskulturen im Dialog /Cultures of Knowledge in Dialogue”, 2010: „Ojuelegba. Ein Versuch zum Thema Orientierung im Unvorhersehbaren”
  • Wien: „StadtSzenarien als MetaModelle. Zum Verhältnis von Geplantem und Gewachsenem”, 2011: „Die Stadt als Situation des Widerstreits. Städtische Aufklärung?”
  • Wien: „Crossing borders. Thinking (across) boundairies”, 2011: „Zur Wahrheit. Arbeiten am Unbestimmten – Beispiel: Mahatma Gandhi”
  • Wien: Technische Universität, 2012: „Multitude. Die Vielheit an-greifen.“
  • Essen: Buchpräsentation „Gerechte Stadt“, 2012: „Die Stadt als Situation des Widerstreits. Einmischungen aus dem Abseits.“
  • Linz: AFO Buchpräsentation, 2013: „Stadt denken. Über die Praxis der Freiheit im urbanen Zeitalter.“
  • Wien: Universität für angewandte Kunst, 2013: „Stadt? ZeitRaum und Form der Taktik. Subversive Kreativität“
  • Wien: Text zur Ausstellung von Katharina Struber und Thomas Latzel, 2015: „Manifest des wilden Verlierens“
  • Münster: Eröffnungsvortrag bei der zehnten Gartenakademie Wilm Weppelmanns in Münster, 2015 „Die Stadt ist mein Garten“
  • Wien: Urbanize 2015, Cooperative Playground Lab, in Wien „Übungsmeute für Fundamentaltechniken“
  • Wien: Philogreissler, 2015: „Wildern im Städtischen“
  • Berlin: Das 20. Berliner Gespräch des BDA, Concrete Jungle, 2015: „Die Praxis der Freiheit. Eine neue Philosophie der Stadt“
  • Linz: Rede bei Ausstellungseröffnung, Katharina Struber „Performanz“, 2016, Musiktheater
    https://hausknotz.wordpress.com/2016/02/10/sprache-zu-katharina-struber-performanz/
  • Wien: Rede bei Ausstellungseröffnung, Thomas Latzel „long time no sea“, 2016, Philogreissler
    https://hausknotz.wordpress.com/2016/02/21/painting-long-time-no-sea/
  • Wien: Universität, 22.09.2016 „Ein Versuch über „Schwarze Haut, Weiße Masken““
    Tagung GIP „Kraft, Macht und Gewalt der Bilder in interkultureller Perspektive“
  • Wien: Kammer der ZiviltechnikerInnen – ArchitektInnen und IngenieurInnen, 12.06.2017 „Urbane Taktik und Re-präsentation“ „Stadt finden“ – Fachdebatten“
  • Basel: 4. Internationale Tagung, Soziale Arbeit und Stadtentwicklung, 23.06.2017 „Stadt denken“
  • Radiosendung „Yoga und Foucault“ 24.07.2019
  • Beitrag zur Podiumsdiskussion „Wa(h)re Werte“ BDA Augsburg, 19.11.2019
  • „Bergson in der Wienerstraße, sozusagen“ und „Foucault in der Franckstraße“ zwei Podcasts im Zuge der Klangwolke Linz 2020 – hier

Veröffentlichungen

  • „Marktplätze im 21. Jahrhundert. Räumlichkeiten des Konflikts.” Saarbrücken: Dr. Müller Verlag, 2009
  • „Stadt denken. Die Praxis der Freiheit im urbanen Zeitalter” Bielefeld: transcript, 2011
  • mit Frederike Felcht „Intellektuelle als Grenzgänger oder: Was ist kritisches Sprechen?” In: Moving (Con)Texts. Produktion und Verbreitung von Ideen in der globalen Wissensökonomie, Thomas Düllo and Jan Standke, Berlin: Logos Verlag Berlin, 2011, S. 134-144
  • „Die Stadt als Situation des Widerstreits. Einmischungen aus dem Abseits.” In: Die gerechte Stadt. Politische Gestaltbarkeit verdichteter Räume, Matthias Lemke, Stuttgart: Franz Steiner Verlag, 2012, S. 75-89
  • „Die Fransen der Strukturen“ in „QUART“, 2012
  • mit Matthias Lemke „Eine gerechte Stadt. Bedingungen gelungenen Lebens in urbanen Räumen.“ in „Ethik und Gesellschaft“, 2013
  • „Stadt – gebrochene Begrifflichkeit“ in „der architekt 1/16. Das urbane Gewissen. Wege aus der Ökonomisierung der Stadt.“, 2016
  • „Unmögliche Inhalte – Notwendige Spontaneität“ in „Frei. BDA 2.16“, 2016
  • „Alpine Gleichzeitigkeit“ in „Koexistenzen“, Berlin: Hatje Cantz,2017