BERGSON IN DER WIENERSTRASSE, SOZUSAGEN

Situation: Eine große Kreuzung, Wienerstraße / Turmstraße, Linz am Eingang zur weiteren Peripherie. Wir sitzen auf einer zwischen Straßen erhalten Parkbank. Gegenüber der Linzer „Spinatbunker“ als architektonisches Wahrzeichen.
„Das Denken bleibt der Sprache inkommensurabel.“ (Henri Bergson „Zeit und Freiheit“)
Das Denken flüchtet mit Bergson aus dem Bereich des Sprachlichen. Die Stadt kann mit Bergson als Begleiter zwar beschrieben werden, jedoch nicht sehend, sondern im Hören. Sie wird zu einem Phänomen der „Dauer“, die Bergson als eine besondere Form von Zeitlichkeit bespricht. Wir versuchen Stadt zu treffen, jenseits der Geschichten, die wir von diesem Orte kennen. Stadt denken bedeutet für uns zu diesem Zeitpunkt durch Sprechen den Worten zu entfliehen.

Wir sind
Dr. Florentina Hausknotz: Philosophin, Autorin, Herumtreiberin, möchte in der ganzen Welt zuhause sein und lebt doch in Ottensheim
https://hausknotz.ottensheim.at

Mag. Tom LASZLO Latzel
Bildender Künstler, Irrfahrer
http://www.art.divanbody.com