FOUCAULT IN DER FRANCKSTRASSE

Situation: Eine Brücke, eine Autobahn, Industrie, Franckstraße / Füchselstraße, Linz am Übergang in Industrie. Wir sitzen auf Stufen. Der Verkehr ist stark, der Wind tönt, es wird gebaut.
Wir haben uns an diesen Ort begeben, um an einer Zone des urbanen Übergangs, nach städtischer Magie zu fragen. Nach einer Form der Selbstsorge, die erlaubt ins Geschehen einzugreifen, die eine Ausrüstung werden kann, um Welten zu begegnen, die uns fast täglich in neuer Gestalt erscheinen.
Was mit sich selbst anfangen? Das ist die leitende Frage dieser Überlegungen.

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BERGSON IN DER WIENERSTRASSE, SOZUSAGEN

Situation: Eine große Kreuzung, Wienerstraße / Turmstraße, Linz am Eingang zur weiteren Peripherie. Wir sitzen auf einer zwischen Straßen erhalten Parkbank. Gegenüber der Linzer „Spinatbunker“ als architektonisches Wahrzeichen.
„Das Denken bleibt der Sprache inkommensurabel.“ (Henri Bergson „Zeit und Freiheit“)
Das Denken flüchtet mit Bergson aus dem Bereich des Sprachlichen. Die Stadt kann mit Bergson als Begleiter zwar beschrieben werden, jedoch nicht sehend, sondern im Hören. Sie wird zu einem Phänomen der „Dauer“, die Bergson als eine besondere Form von Zeitlichkeit bespricht. Wir versuchen Stadt zu treffen, jenseits der Geschichten, die wir von diesem Orte kennen. Stadt denken bedeutet für uns zu diesem Zeitpunkt durch Sprechen den Worten zu entfliehen.

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