Philosophische Liebesgeschichten

„Denn keineswegs bin ich etwa selbst in Ordnung, wenn ich die andern in Verwirrung bringe; sondern auf alle Weise bin ich selbst auch in Verwirrung und ziehe nur so die andern mit hinein. So auch jetzt, was die Tugend ist, weiß ich keineswegs; du aber hast es vielleicht vorher gewußt, ehe du mich berührtest“

Bild LASZLO

Der Philosoph als Nicht-Wissender als einer, der Verwirrung stiftet, so zeigt sich Sokrates seinen Gesprächspartnern, als seltsamer Guru nimmt er sich der Beschwerden nicht an, die ihn beschuldigen absichtlich zu verwirren, nicht wissend zu machen, sondern im Gespräch weit weg zu führen von der scheinbaren Erkenntnis.

„Philosophische Liebesgeschichten“ weiterlesen